Über Sören Creutzburg
Gründer · Analyst · Stratege · Designer · Entwickler · Autor
Eine Frage aus meiner Kindheit prägt meine Arbeit bis heute.
Ich bin Sören Creutzburg. Ein alter Computer und Die Sims brachten mich auf eine Frage, die meine Arbeit bis heute prägt: Wenn der Computer so schlau ist und den Sims helfen kann, warum kann er dann nicht auch Niklas, mir und jedem anderen helfen, seine Träume zu erreichen?
Meine langfristige Richtung heißt Sapience: Selbstbestimmung für alle möglich machen. Unternehmen und Produkte sind konkrete Schritte auf diesem Weg.

Der Anfang
Ein Rechner veränderte, was ich für möglich hielt.
Mit sieben bekam ich den alten Fujitsu meiner Mutter. Das digitale Lexikon und Die Sims zeigten mir Welten, die auf meine Entscheidungen reagierten. In der Waldorfschule lernte ich, Dinge mit den Händen zu machen; zu Hause wollte ich verstehen, wie man sie mit Software baut.
Mit dem Computer konnte ich ein simuliertes Leben gestalten. Ich fragte mich, wie er auch Niklas, mir und jedem anderen helfen könnte, unsere Träume in der wirklichen Welt zu verfolgen. Diese Frage wurde zum Maßstab dafür, was ich lernte und baute.

Wenn der Computer so schlau ist und den Sims helfen kann, warum kann er dann nicht auch Niklas, mir und jedem anderen helfen, seine Träume zu erreichen?
Lernen beim Machen
Ich lernte jede Ebene, indem ich selbst darin arbeitete.
Eine Idee musste bei echten Menschen, Budgets und Grenzen bestehen. So führte mich das Programmieren zu Gestaltung, Recherche, Vertrieb und zum Aufbau von Unternehmen.
- 12
Code war mein erstes Werkzeug.
Ich besuchte C++- und Objective-C-Kurse und brachte mir Webentwicklung später an eigenen Projekten bei.
- 14
Die ersten Projekte hatten Kunden.
Mit Freunden betrieb ich ein Schulcafé und einen Eco-Print-Shop. Außerdem baute ich erste Websites für andere. Etwas herzustellen war erst der Anfang; jemand musste es nutzen.
- Danach
Genius On Demand wurde meine Lehrzeit.
Aus freier Arbeit entstand eine Agentur. In sehr unterschiedlichen Branchen arbeitete ich mich vom Problem und der Planung bis zu einem Produkt vor, das Menschen wirklich nutzen konnten.


London · 2021
Bei Antler wurde aus einem Ansatz Superjoi.
Nach Jahren des eigenständigen Bauens kam ich in den Londoner Antler-Jahrgang Summer 2021. Dort gründeten wir Superjoi. Wir wollten Creatorn und Fans einen neuen Weg geben, gemeinsam Inhalte zu finanzieren; ich verantwortete Produkt, Design und Technologie.
Es war mein erstes Venture mit institutionellem Kapital. Die Erfahrung zeigte mir noch deutlicher, wie Finanzierung, Verantwortung und die Richtung eines Produkts zusammenhängen. Seitdem wähle ich bewusster, was ich als Nächstes baue.
Launch House · 2021
Ein Haus voller Gründer.
Während des Launch-House-Programms lebte und arbeitete ich mit anderen Gründerinnen und Gründern. In dieser Zeit warben wir auch die Finanzierungsrunde für Superjoi ein.


Menschen aus dieser Zeit
Einige der Menschen, denen ich im Haus und in seinem Umfeld begegnet bin:
- Serena WilliamsAuf dem ersten Foto
- Michael HouckLaunch-House-Mitgründer
- Brett GoldsteinLaunch-House-Mitgründer
- Jacob PetersCommsor · Launch House · Superpower
- Stephen KoshanskyHashdex · Nasdaq · MIT Media Lab
- Harry GestetnerMitgründer von Fanfix und Orion SleepOrion Sleep
- Simon PompanFanfix-Mitgründer
- Jijo SunnyBuy Me a Coffee · Voicenotes
- John HuStan-Store-Mitgründer
- Daniel KangFlowbo-Mitgründer · früher Investor beim SoftBank Vision Fund
Die Richtung
Sapience ist die Frage im großen Maßstab.
Ich will, dass mehr Menschen selbst entscheiden können, wie sie leben, und diese Entscheidungen auch umsetzen können. Das meine ich mit Selbstbestimmung für alle.
Leben, Arbeit und Konsum beeinflussen einander. Ich baue eigenständige Produkte und Unternehmen, wenn ich ein konkretes Problem lösen kann. Jedes ist ein Schritt in die größere Richtung, die ich Sapience nenne.
100U100 ist der jährliche Index der Sapience Initiative für Menschen und Werke, die Neues möglich machen. Ein weiterer Weg, Menschen und ihre Arbeit sichtbar zu machen.
LebenArbeitKonsum
Leben an mehreren Orten
Mehr als ein Zuhause.
Ich arbeite zwischen Berlin, San Francisco und San Diego und bin beim Arbeitsort flexibel. Ich lebte zwei Jahre in London, außerdem in Los Angeles und Dubai. Drei Jahre war ich nomadisch unterwegs, darunter drei Monate auf einem Kreuzfahrtschiff.



Wie ich arbeite
Ich bleibe beim ganzen Problem.
Als Analyst will ich verstehen, was passiert und was fehlt. Strategie heißt, eine Entscheidung zu treffen. Mit Design und Code kann ich sie in der Wirklichkeit prüfen. Als Gründer muss ich das Ergebnis auch zu Menschen bringen und ihr Vertrauen gewinnen.
Ich schreibe, um größere Fragen durchzudenken. Mich beschäftigen außerdem Biotechnologie und Technologie-Infrastruktur, wo Forschung, Kapital und lange Zeiträume zusammenkommen. Über Ideen spreche ich dann, wenn ich bereit bin, sie auf die Probe zu stellen.